Neuer BMW 3er: Achte Generation startet – Verbrenner aus Dingolfing, i3 aus München
Dingolfing, 30.09.2026: BMW hat die achte Generation der 3er Reihe vorgestellt. Die Verbrenner 318, 320 und M350 xDrive laufen künftig im Werk Dingolfing vom Band, der vollelektrische i3 entsteht im Stammwerk München. Bestellstart war der 30. September; die Serienproduktion in Dingolfing beginnt im November.
Am 30. September 2026 hat die BMW Group die achte Generation der 3er Reihe vorgestellt; am Vorabend war der neue Verbrenner-3er in einer Sonderspätschicht im Werk Dingolfing enthüllt worden. Zum Marktstart stehen zwei vollelektrische Modelle bereit: Der i3 50 xDrive leistet 345 kW (469 PS) und 645 Nm, beschleunigt in 4,7 Sekunden auf 100 km/h und kommt mit seiner 108,7-kWh-Batterie bis zu 912 Kilometer weit (WLTP); an der Schnellladesäule nimmt er bis zu 400 kW auf und lädt in zehn Minuten Strom für 423 Kilometer nach. Der i3 40 xDrive bietet 275 kW (374 PS), 82,8 kWh und bis zu 710 Kilometer Reichweite.
Als Verbrenner gibt es zum Marktstart ausschließlich Benziner: Das Einstiegsmodell 318 kostet 49.900 Euro, der 320 54.900 Euro. An der Spitze steht der M350 xDrive mit 3,0-Liter-Reihensechszylinder und 48-Volt-Mildhybrid: 326 kW (443 PS), 0–100 km/h in 4,1 Sekunden, abgeregelt bei 250 km/h, ab 80.900 Euro. Ein Plug-in-Hybrid folgt im Laufe des kommenden Jahres, 2027 außerdem ein M Performance-Modell des i3. Bestellungen nimmt BMW seit dem 30. September entgegen.
Mit der neuen Generation ändert sich die Fertigung: Der 3er mit Verbrennungsmotor wandert vom Stammwerk München nach Dingolfing, wo er flexibel auf einem Montageband mit 4er und 5er gebaut wird; der Karosseriebau nutzt die frühere Fläche des 8er. Rund 350 Millionen Euro hat BMW dafür in den Standort investiert, die Serienproduktion beginnt im November. München fertigt den i3 und stellt 2027 komplett auf vollelektrische Fahrzeuge der Neuen Klasse um; die Hochvoltbatterien liefert das neue BMW-Werk Irlbach-Straßkirchen in Niederbayern. Produktionsvorstand Raymond Wittmann sagte in Dingolfing: "Wir haben den Beweis, dass Made in Germany sehr wohl gelingen kann."