Westfalia-Mobil
Westfalia
Erfinder des Camper-Vans. Seit 1951 entstehen in Gotha (Kastenwagen) und Rheda-Wiedenbrück (Campervans) Ausbauten auf Mercedes-, Ford- und VW-Basis. 2026er Lineup mit neuen Campervans wie Kipling, Kepler und Jules Verne.
Camper Vans & Kastenwagen
Geschichte.
Seit 1844 — was als Schmiede begann, prägte ab 1951 mit der VW-Camping-Box das Bild des deutschen Campers. Heute gehört Westfalia zur französischen Rapido-Gruppe.
Westfalia geht auf eine 1844 in Wiedenbrück gegründete Schmiede zurück, die sich zum Karosseriebau für Pferdewagen und später Fahrzeugaufbauten entwickelte. 1951 begann die für die Camper-Geschichte entscheidende Partnerschaft mit Volkswagen: Westfalia entwickelte die „Camping-Box" für den VW T1 und prägte über Jahrzehnte das Bild des deutschen VW-Bus-Campers — vom Joker (1978) über den James Cook bis zum Sven Hedin der Gegenwart.
Nach Eigentümerwechseln und einer Insolvenz (2010) übernahm die französische Rapido-Gruppe die Westfalia-Mobil GmbH und führte sie unter neuer Eigentümerschaft weiter. Heute ist Gotha der Standort für Endmontage und Sitz — das ehemalige Stammgelände in Rheda-Wiedenbrück gehört nicht mehr zur Marke.
- 1844 Gründung als Schmiede in Wiedenbrück
- 1951 Erste VW-Camping-Box für den T1 — Beginn der VW-Westfalia-Partnerschaft
- 1978 Markteinführung des Joker (über 70.000 verkaufte Einheiten bis 1987)
- 1988 Erster VW California gemeinsam mit VW Nutzfahrzeuge
- 2010 Insolvenz; Übernahme durch die französische Rapido-Gruppe
- 2011 Westfalia Mobil GmbH am neuen Standort Gotha
Wirtschaftliche Kennzahlen.
Westfalia gehört seit 2010 zur französischen Rapido-Gruppe; markenspezifische Geschäftszahlen werden nicht öffentlich getrennt ausgewiesen.