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Erster Audi Q3 läuft in Ingolstadt vom Band

Erstmals in der rund 15-jährigen Modellgeschichte wird der Audi Q3 auch in Deutschland gefertigt: Im Stammwerk Ingolstadt ist die Verbundfertigung mit Audi Hungaria angelaufen – Lackierung und Endmontage des Kompakt-SUV erfolgen nun in Bayern.

Am 8. Juni 2026 lief im Audi-Stammwerk Ingolstadt der erste Q3 vom Band – der Auftakt der Verbundfertigung mit Audi Hungaria in Győr. Bisher entstand das Kompakt-SUV ausschließlich im Ausland, zunächst im spanischen Martorell, danach in Ungarn. Mit dem zusätzlichen Fertigungsstandort reagiert Audi auf die hohe Nachfrage und lastet zugleich das Stammwerk besser aus. Werkleiter Siegfried Schmidtner nennt den Q3 "beispielhaft für die Zukunftsfähigkeit und Flexibilität am Standort Ingolstadt".

Die Arbeitsteilung: Die Karosserien werden weiterhin in Győr gebaut und rollen per Bahn nach Bayern – DB Cargo fährt täglich rund 30 Waggons in einem Kreislaufsystem. In Ingolstadt folgen Lackierung und Endmontage auf der Linie 3. Die dafür nötigen Logistikprozesse wurden in weniger als einem Jahr aufgebaut; die Verbundfertigung ist Kernbestandteil der Zukunftsvereinbarung, die Audi im März 2025 für seine deutschen Standorte geschlossen hat.

Der Q3-Anlauf ist der erste Teil eines Doppelstarts: Im Herbst 2026 beginnt in Ingolstadt zusätzlich die Produktion des neuen vollelektrischen Einstiegsmodells Audi A2 e-tron. Nach dem Auslaufen der Q2-Fertigung im April 2026 fährt das Stammwerk damit künftig zweigleisig – mit dem gefragten Kompakt-SUV und einer neuen Elektro-Baureihe.

Quelle: automobil-produktion.de

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