Im Zuge der Globalisierung rückt Afrika immer mehr in den Fokus deutscher Unternehmen: Unser Ziel sollte es sein, möglichst viele afrikanische Staaten in den globalen Wirtschaftskreislauf zu integrieren und parallel hierzu die wirtschaftliche Entwicklung dieser Länder substantiell zu unterstützen. Dass die deutsche Regierung in Afrika Projekte zur Friedenssicherung, Gesundheit und Bildung sowie zum nachhaltigen Wirtschaftwachstum fördert, ist ein wichtiger Impuls. Doch auch die deutschen Unternehmen sind dazu verpflichtet, hier ihren Beitrag zu leisten und Verantwortung zu übernehmen.
Für MAN Ferrostaal zählt die Erschließung neuer Märkte, auch auf dem afrikanischen Kontinent, zu einem wichtigen Bestandteil ihrer Wachstumsstrategie. Doch wir möchten uns in der Region nicht nur wirtschaftlich, sondern auch ökologisch und sozial engagieren. Generell ist es unser Ziel, auch weiterhin einen Ausgleich zwischen ökologischen, ökonomischen und sozialen Interessen herzustellen. Die lokale Wertschöpfung, die Finanzierung von sinnvollen Großprojekten sowie die Schaffung neuer Arbeitsplätze und Ausbildungsmöglichkeiten liegen uns am Herzen. Entsprechende Projekte tragen heute schon zu einer Win-win-Situation bei.
Unser Unternehmen kann auf eine langjährige Erfahrung auf dem Kontinent zurückgreifen, die uns bei unserem Anliegen, einen Mehrwert zur technischen und ökonomischen Weiterentwicklung des Kontinents zu leisten, sehr entgegenkommt. In der Vergangenheit waren wir besonders aktiv in Libyen, Ägypten und Südafrika, nun etablieren wir eine Tochtergesellschaft in Algerien. Chancen in den Märkten der erneuerbaren Energien, insbesondere Solarthermie und Biokraftstoffe – gerade vor dem Hintergrund der idealen klimatischen Gegebenheiten vor Ort – sind für uns Ermutigung, Afrika hinsichtlich unserer wirtschaftlichen Aktivitäten stärker als bisher zu berücksichtigen.